Gebäck und Dessert

Oma´s Mohn-Streuselkuchen

01.01.2017 10:11

Die meisten Feiertage mit viel Schlemmerrei haben wir nun hinter uns gelassen, den Jahreswechsel haben wir auch vollzogen und für die nächsten Tage ist bei uns ein ordentlicher Kälteeinbruch angesagt. Was bietet sich da besser an, als sich für einen feinen Kuchen aus Hefeteig mit knuspriger Streuseldecke und saftigen Mohnkleckse zum Backen in die Küche zu begeben. Das Zubereiten kann man durchaus etwas ruhiger angehen lassen, da ja so ein Hefeteig immer seine Zeit zum Entspannen und Reifen braucht. Und wenn er dann erst einmal seinen Duft beim Backen im ganzen Haus verbreitet, dann fühlt man sich schnell wieder in die gute alte Zeit zu den Kaffeekränzchen bei Oma zurückversetzt. 

Zutaten für ein Backblech ca. 20 cm x 25 cm:

200 g  + 125 g Mehl 

15 g frische Hefe 

50 g + 100 g Zucker 

100 ml lauwarme Milch 

1 Ei 

1/2 Zitrone, Schalenabrieb davon 

30 g gehackte Mandeln 

30 g Zitronat, fein gehackt 

50 g Rosinen 

30 g Butter 

150 ml Sahne 

1 EL Honig 

100 g gemahlener Mohn 

80 g Marzipan, grob geraspelt  

30 ml Weinbrand 

30 g gemahlene Mandeln 

1 EL Eierlikör 

80 g Butterschmalz 

Zubereitung: 

Für den Hefeteig zuerst 1 EL der 50 g Zucker mit der etwas zerbröckelten Hefe zu der Milch geben und unter Rühren darin etwas auflösen. Die 200 g Mehl in eine Schüssel geben, eine Vertiefung in die Mitte formen und die angerührte Hefemilch hineingießen. Nun mit einem Löffel etwas Mehl vom Rand mit der Hefemilch verrühren und zugedeckt für 20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Sobald die Gehzeit vorbei ist den restlichen Zucker der 50 g rundum auf dem Mehlrand verteilen, das Ei mit Zitronenschale, gehackte Mandeln, Zitronat, Rosinen, Butter und einer Prise Salz zugeben. Alles mit Hilfe der Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten Teig verarbeiten und zugedeckt an einem warmen Ort für weitere 30 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit für den Belag die Sahne mit Honig in einen Topf geben und zum Kochen bringen, den Mohn einrühren und unter Rühren für 1-2 Minuten aufkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen, das Marzipan mit Weinbrand zufügen und alles gut unterrühren, beiseite stellen und etwas auskühlen lassen. Für die Streusel die 125 g Mehl mit den gemahlenen Mandeln, 100 g Zucker und dem Eierlikör in eine Schüssel geben und gut vermischen. Das Butterschmalz in Stückchen zufügen und alles von Hand zu Streuseln verkneten, beiseite stellen. Sobald der Hefeteig fertig gegangen ist, diesen auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und so groß wie das Backblech auswellen. Dieses fetten und mit dem Hefeteig gleichmäßig auskleiden, von Hand mehrere Vertiefungen in den Teig drücken und darin die ausgekühlte Mohnmasse verteilen. Zuletzt die Streusel gleichmäßig über dem Kuchen verteilen und nochmals zugedeckt für 10 Minuten gehen lassen. Dann den Mohn-Streuselkuchen im vorgeheizten Backofen bei 200° C Ober-/Unterhitze in ca. 25 Minuten goldgelb aufbacken, herausnehmen und ausgekühlt in Stücke geschnitten servieren.    

Granatapfel-Schoko-Duett

11.12.2016 19:08

In den Lebensmittelläden kündigt sich der baldige heilige Abend immer mehr durch feine Zutaten wie frische Granatäpfel, Rinderfilet, diversen getrockneten Früchten, edle Schokoladen und dem ein oder anderen Fläschen eines guten Tröpfchens an. Wie auch ich gemeinsam mit meinem Mann machen sich viele an diesem Abend die Mühe, kreiieren und bereiten ein 3-Gänge-Menü für ihre Lieben zu, um somit gemeinsam das Fest Jesus zu Begehen. Wie wäre es den dieses Jahr mit einem fruchtig und schokoladigen Dessert zugleich?? Dann probiert doch einfach mal mein Granatapfel-Schoko-Duett aus, es ist ganz einfach zu machen, kann ohne Probleme einen Tag im Voraus zubereitet werden und unseren Freunden die es verkosten durften hat es sehr gut geschmeckt.       

Zutaten für 6 Gläser á 200 ml: 

9 Blatt Gelatine 

2 Granatäpfel 

50 ml Grenadinesirup 

200 ml roter Traubensaft 

8 cl Wodka 

150 g Zartbitterschokolade, grob gehackt  

500 ml Sahne 

2 EL Zucker 

1 Stick Instant-Espressopulver 

etwas Raspelschokolade 

Zubereitung: 

Zuerst für die Granatapfelschicht 5 Blatt der Gelatine in eine Schale geben, mit kalten Wasser bedecken und für ca. 10 Minuten einweichen. In der Zwischenzeit die Granatäpfel halbieren, die Kerne herauslösen und davon für die Dekoration ca. 4 EL beiseite stellen. Die restlichen Kerne am besten mit Hilfe einer Spätzlespresse entsaften und 250 ml Saft abmessen. Nun in einem Topf den Grenadinesirup etwas erhitzen, die eingeweichte Gelatineblätter etwas ausdrücken und im Sirup auflösen, dann den Granatapfelsaft mit Traubensaft und Wodka zugeben und alles gut verrühren. Die gewünschte Dessertgläser schräg in eine Muffinform stellen und die vorbereitete Flüssigkeit der Granatapfelschicht gleichmäßig verteilt einfüllen und für 2 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen. Kurz vor Ende der Kühlzeit für die Schokoschicht die restlichen 4 Blatt Gelatine in eine Schale geben, mit kalten Wasser bedecken und für ca. 10 Minuten einweichen. Die Sahne mit dem Zucker in einen Topf geben und erhitzen bis sich der Zucker aufgelöst hat, dann den Topf vom Herd nehmen. Die eingeweichte Gelatineblätter etwas ausdrücken, gemeinsam mit dem Espressopulver in den Topf geben und unter Rühren auflösen. Zuletzt die gehackte Schokolade zugeben und mit einem Schneebesen alles so lange verrühren bis diese komplett geschmolzen ist. Die Dessertgläser aus dem Kühlschrank nehmen, aufrecht stellen und die Flüssigkeit der Schokomasse gleichmäßig auf die feste Granatapfelschicht gießen. Die fertig gefüllte Dessertgläse für weitere 4 Stunden oder über Nacht zum fest werde in den Kühlschrank zurück stellen. Die einzelnen Gläser mit dem Granatapfel-Schoko-Duett mit einigen zurückbehaltenen Granatapfelkernen und etwas Raspelschokolade bestreuen und direkt servieren.       

Wenn Kinder beim Dessert mitnaschen, dann einfach den Wodka in der Granatapfelschicht weg lassen. 

Apfelbrot

04.12.2016 19:48

Die Adventszeit ist schon voll im Gange, die ersten Vorräte der Plätzchen wurden schon vernascht und daher habe ich mich heute am zweiten Advent in die Küche begeben um das Angebot noch ein wenig zu erweitern. Die ganze Woche über war schon dieser Gedanke von leckeren Apfelbrot in meinem Kopf und da es ein wenig Vorarbeit benötigt, habe ich mich dann für dieses Wochenende entschieden um meinen Plan in die Tat umzusetzen. Also schnell mal eingekauft, die Hälfte der Zutaten zum Durchziehen schon gestern vorbereitet damit es dann heute mit ein wenig Weihnachtsmusik schnell von der Hand ging. Nun haben schon einige von euch nach dem Rezept gefragt, daher lass ich jetzt schnell noch die Tasten klimpern damit ihr auch in den Genuss einer Scheibe Weihnachten kommt. 

Zutaten für 3 Laib á 23 cm:

750 g grobe Apfelraspel mit Schale (am besten eine saure Sorte) 

250 g Feigen, klein geschnitten 

250 g Rosinen 

250 g ganze Haselnüsse 

65 ml Rum 

250 g Zucker 

500 g Vollkornmehl 

1 Päckchen Backpulver 

1 EL Backkakao 

7 g Lebkuchengewürz 

Zubereitung: 

Am Tag zuvor die Apfelraspel mit den Feigen, Rosinen, Haselnüsse, Rum und Zucker in eine ausreichend große Schüssel geben und gut vermengen. Über Nacht zugedeckt an einem kühlen Ort durchziehen lassen. Am nächsten Tag das Mehl mit Backpulver, Backkakao, Lebkuchengewürz und einer Prise Salz zugeben und mit Hilfe der Knethaken des Handrührgerätes alles gut verkneten. Die Apfelbrotmasse in drei ungefettete Aluformen von je ca. 23cmx10,5cmx6 cm verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 175°C Ober-/Unterhitze im mittleren Einschubbereich für 1 1/2 Stunden backen. Nach der Backzeit die Apfelbrote aus dem Backofen nehmen und komplett auskühlen lassen. Vor dem Genießen am besten noch 1-2 Tage durchziehen lassen, dann in dicke Scheiben mit etwas Butter bestrichen vernaschen. 

Kann auch super nach dem Auskühlen in der Aluform eingefroren werden, dann am besten über Nacht bei Zimmertemperatur auftauen lassen.    

Bratapfeltürmchen

20.11.2016 12:26

Auch wenn man es momentan noch nicht so recht glauben mag, aber nächsten Sonntag wird mit dem ersten Advent dann schon die weihnachtliche Zeit eingeläutet. Und dann sind es nicht mal mehr vier Wochen bis zu heilig Abend, diese Zeit wird ganz sicher nicht nur bei mir schon vorbei gehen. Um diese feine Zeit mit leckeren Kalorien richtig zu begehen, habe ich wohl für euch genau das richtige Rezept mit meinen knackig würzigen Bratapfeltürmchen. Nicht nur das sie einfach unwiderstehlich schmecken, nein sie verbreiten beim Backen rund um die Küche diesen herrlich würzigen Duft nach Gewürzen und Bratapfel. 

Zutaten für 4 Türmchen: 

2 rotbackige süße Äpfel 

70 g Mehl 

40 g kernige Haferflocken

60 g Muscovado-/Mascobadozucker (alternativ brauner Zucker)

1/4 TL Zimt 

kräftige Prise Salz 

80 g weiche Butter 

1 EL Rumrosinen

Vanilleeis oder -sauce zum Servieren

Zubereitung:  

Zuerst die Äpfel gründlich abwaschen, mit einem Apfelentkerner das Gehäuse ausstechen und dann diese in 12 gleichmäßig dicke Scheiben schneiden, beiseite stellen. Für den krümeligen Teig zuerst das Mehl mit den Haferflocken, Muscovadozucker, Zimt und Salz in eine Schüssel geben und gut miteinander vermengen. Dann die Butter in Stückchen zugeben und von Hand verkneten bis dicke Krümel entstehen, die Rumrosinen zugeben und unterarbeiten. Nun ein Blech mit Backpapier belegen und mit ausreichend Abstand 4 der Apfelscheiben darauf platzieren, jeweils 1 gehäuften EL der Krümel darauf geben und etwas andrücken. Diesen Vorgang noch zweimal pro Türmchen wiederholen und die fertig geschichteten Apfeltürmchen im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze in 25-30 Minuten goldgelb knusprig aufbacken. Das Backblech vorsichtig aus dem Ofen nehmen, die Bratapfeltürmchen auf Teller geben und mit einer Kugel Vanilleeis oder etwas Vanillesauce garniert servieren und noch warm genießen.    

Oreo-Banana-Bread

13.11.2016 12:44

Vielleicht kennt ihr das ja auch wenn Ihr einkaufen seid, vor lauter Lust und Laune jede Menge Obst in den Einkaufswagen packt und Richtung Wochenende haben dann schon die Bananen ein paar Flecken erlitten und werden doch eher unansehnlich. Da ich nicht gerade darüber begeistert bin, dass dann diese Bananen in die Biotonne wandern, werden sie bei mir eben kurzerhand einfach verbacken. Und was gibts da Besseres wie diese fein zerdrückt mit einem schokoladigen Teig und groben Oreostücke in eine Kastenform zu geben, auszubacken und dann mit einer dicken Schicht Frischkäsetopping zu servieren?!

Zutaten für eine 24 cm Kastenform:

120 g Butter, weich 

75 g brauner Zucker 

75 g Zucker 

2 Eier 

2 reife Bananen, mit einer Gabel fein zerdrückt

120 g Schmand 

1 EL Bourbon Vanillearoma 

180 g Mehl 

55 g Backkakao 

1 TL Natron 

1/2 TL Salz 

12 Stück Oreos 

200 g Frischkäse 

50 g Butter, geschmolzen 

50 g Puderzucker 

Zubereitung: 

Als erstes die Butter mit beide Zuckersorten in eine große Rührschüssel geben und mit Hilfe der Schneebesen des Handrührgerätes cremig aufschlagen. Dann die Eier mit Bananenbrei, Schmand und Vanillearoma zugeben und unterrühren. Nun in einer anderen Schüssel das Mehl mit Backkakao, Natron und Salz mischen und zu den feuchten Zutaten zufügen. Die kombinierte Teigzutaten nur so lange verrühren bis alles gut miteinander vermischt ist, 8 der Oreos grob hacken und gleichmäßig unter den Teig heben. Die Kastenform gut fetten, den fertigen Teig hineingeben und im vorgeheizten Backofen bei 175°C Ober-/Unterhitze in ca. 60 Minuten gar backen, Stäbchenprobe durchführen. Das fertig gebackene Oreo-Banana-Bread für 10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann vorsichtig stürzen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen. Sobald das Bread ausgekühlt ist für das Topping den Frischkäse mit der geschmolzenen Butter und Puderzucker cremig rühren und gleichmäßig auf der Oberfläche verteilen. Die restlichen 4 Oreos halbieren und in das Topping stecken und das fertig verzierte Oreo-Banana-Bread servieren. Falls er nicht gleich gegessen wird oder noch Reste vorhanden sind, diese im Kühlschrank lagern. 

karamellige Nussquadrate

06.11.2016 13:48

Vielleicht kennt ihr das zu dieser Jahreszeit ja auch...mich hat ein wenig der Winterblues gepackt. 

Den Herbst an sich mag ich sehr, wenn sich die Blätter bunt färben, die Luft diesen bestimmten erdigen Geruch hat und man nun wieder frische Äpfel, Kürbisse, verschiedene Kohlarten und diese ganze saisonalen Obst- und Gemüsesorten bekommt. Doch wenn es dann den ganzen Tag über nebelig, dunkel und trüb ist, dann möchte meine Seele einfach nicht so recht in die Gänge kommen. Da möchte sich diese lieber auf Sofa verziehen, sich in eine Decke einmuggeln und vor sich hin trauern. Doch wenn man es eigentlich so sehr liebt wie ich jede mögliche freien Zeit in der Küche zu verbringen um dort feine Sachen in den Topf und aufs Blech, ob nun süß oder salzig, zu zaubert dann muss man der Seele einfach einen sanften Stupser geben. Dabei sind dieses Mal kleine Quadrate mit knackigen karamelligen Nüssen auf einem mürben Boden und kleinen fluffigen Marshmallowpfützen entstanden. Wenn dabei immer so was leckeres aufmunterndes dabei raus kommt, habe ich gegen ein wenig Winterblues nichts einzuwenden ;-)

   

Zutaten für ein Backblech ca. 20 x 25 cm:

150 g Haferkekse 

120 g Butter, geschmolzen 

25 g Zucker 

18 Stück weiche Karamell-Bonbons   

60 ml Sahne 

100 g gesalzene Erdnüsse, grob gehackt 

10 Mini-Marshmallows 

Zubereitung: 

Für den Boden zuerst die Haferkekse am Besten mit dem Multizerkleinerer mit eingesetzten Flügelmesser fein stückig zerkleinern und in eine Rührschüssel geben. Dann den Zucker zufügen und gleichmäßig unterrühren, die geschmolzene Butter zugeben und alles zu einem klebrig feuchten Teig verarbeiten. Nun das Backblech gut fetten und die vorbereitete Teigmasse hineingeben und mit Hilfe der Rückseite eines Löffels glatt streichen, im vorgeheizten Backofen bei 160° Ober-/Unterhitze in ca. 15 Minuten goldgelb backen, herausnehmen. In der Zwischenzeit für das Karamell die Sahne mit den Karamell-Bonbons in einen kleinen Topf geben und bei mittlerer Temperaturzufuhr köcheln, bis sich die Bonbons komplett aufgelöst haben und eine geschmeidige Masse entstanden ist. Den Topf vom Herd nehmen und die Erdnüsse zufügen, unterheben und die Karamellmasse gleichmäßig auf dem vorgebackenen Boden und gleichmäßig mit den Marshmallows belegen. Den fertig belegten Boden nochmals bei gleicher Temperaturzufuhr 8 Minuten backen, herausnehmen und komplett abkühlen lassen. Zuletzt in gleichmäßige kleine Quadrate schneiden, aus der Form lösen und die karamellige Nussquadrate einen nach dem anderen vernaschen.     

herbstlicher Gewürz-Schoko-Kuchen

30.10.2016 11:41

Zunächst hat der Herbst sich dieses Jahr ein wenig Zeit gelassen und wir hatten doch noch ein paar spätsommerliche schöne Tage gehabt, aber nun ist es wohl mit diesen vorbei. Nun hat uns der Herbst mit seinem meist nebeligen Morgenden, den kühlen Temperaturen, kunterbunten Laub und vereinzelnden kahle Bäume voll erwischt. Da wird es dann bei uns Zeit, sich in die Küche zurück zu ziehen und deliziöses Soulfood, ob nun herzhaft oder doch süß, zu zaubert und damit nicht nur den Körper sondern vor allem Seele und Geist zu füttern. Eins dieser Rezepte ist ein dreifach gestapelter Kuchen mit leckerer gewürzter Frischkäsecreme und knuspriger Hülle das ich mit euch nur zu gerne teilen möchte. 

Zutaten für 24 cm Springform: 

für den Schokokuchen

150 g Zucker 

90 g Mehl 

90 g Backkakao 

1 TL Natron 

je 1/2 TL Backpulver und Salz 

1 TL Zimt 

120 ml Buttermilch 

120 ml Espresso, abgekühlt

60 ml neutrales Öl 

1 Ei 

1/2 TL Bourbon Vanillearoma 

6 Oreos, grob gehackt  

für den Gewürzkuchen

180 g Butter

240 g Mehl 

1 1/2 TL Natron 

2 TL Zimt 

1 TL Ingwerpulver 

1/2 TL Salz 

1/4 TL gemahlene Nelke 

360 g Hokkaidopüree*

250 g Zucker 

90 g Muscovado-/Mascobadozucker (alternativ brauner Zucker)

2 Eier

80 ml Buttermilch 

für die Frischkäsecreme

500 g Frischkäse 

120 g Butter, geschmolzen 

60 g Puderzucker 

60 g Muscovado-/Mascobadozucker (alternativ brauner Zucker)

1/2 TL Zimt 

je 1/8 TL gemahlene Nelke und Muskatnuss

für die knusprige Hülle 

10 Oreos

4 Spekulatius

Zubereitung: 

Zuerst für den Teig des Schokokuchen den Zucker mit Mehl, Backkakao, Natron, Backpulver, Salz und Zimt in eine Schüssel geben, alles gut miteinander vermengen und beiseite stellen. Nun in eine großen Rührschüssel die Buttermilch mit Espresse, Öl, Ei und Bourbon Vanillearoma geben und mit Hilfe der Schneebesen des Handrührgerätes glatt rühren. Die beiseite gestellte Zucker-Mehl-Mischung in zwei Portionen zugeben und jeweils zu einem glatten Teig verrühren, zuletzt die Oreostücke zufügen und gleichmäßig unterheben. Den Boden einer Springform mit einem Bogen Backpapier bespannen, den Rand gut fetten, den Schokoteig einfüllen und glatt streichen und diesen im vorgeheizten Backofen bei 175° C Ober-/Unterhitze backen, Stäbchenprobe durchführen. Sobald der Schokokuchen fertig gebacken ist, diesen ca. 10 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann vorsichtig den Rand herauslösen und komplett auskühlen lassen. In der Zwischenzeit für den Teig des Gewürzkuchen die Butter in einen Topf geben, schmelzen und bei mittlerer Hitzezufuhr die Butter weiter erwärmen bis diese leicht gebräunt wird und nussig riecht, beiseite stellen und etwas abkühlen lassen. So lange das Mehl mit Natron, Zimt, Ingwerpulver, Salz und gemahlener Nelke in eine Schüssel geben, alles gut miteinander vermengen und beiseite stellen. In eine große Rührschüssel nun das Hokkaidopüree mit Zucker, Muscovado-/Mascobadozucker, Eier und Buttermilch geben, mit Hilfe der Schneebesen des Handrührgerätes glatt rühren und die Mehlmischung in zwei Portionen zugeben und jeweils unterrühren. Zuletzt die gebräunte Butter in einem feinen konstanten Strahl hineingießen und dabei den Teig gut verrühren. Den Rand der Springform säubern und den Boden wieder mit einem Bogen Backpapier bespannen, den Rand gut fetten und den Gewürzteig einfüllen und bei gleicher Temperaturzufuhr in ca. 60-70 Minuten goldgelb backen, Stäbchenprobe durchführen. Den fertig gebackenen Gewürzkuchen für 10 Minuten in der Springform ruhen lassen, dann vorsichtig vom Rand lösen und gut auskühlen lassen, dann diesen einmal horizontal in zwei gleichdicke Stücke teilen und komplett auskühlen lassen. Für die Frischkäsecreme in der Zwischenzeit den Frischkäse mit Butter, Puderzucker, Muscovado-/Mascobadozucker, Zimt, Nelke und Muskat in eine Schüssel geben und mit Hilfe der Schneebesen des Handrührgerätes glatt rühren, bis zur Weiterverarbeitung in den Kühlschrank stellen. Zuletzt für die knusprige Hülle die Oreos mit den Spekulatius in den Multizerkleinerer mit eingesetzten Flügelmesser geben und zu feine Krümmel verarbeiten. Sobald die Böden komplett ausgekühlt sind einen der Gewürzkuchen auf eine Platte legen und mit ca. 1/4 der Frischkäsemasse bestreichen, dann den Schokokuchen daraufsetzen, wiederum mit 1/4 der Frischkäsemasse bestreichen und zuletz mit dem anderen Gewürzkuchen bedecken. Den fertig geschichteten Kuchen rundum mit der restlichen Frischkäsemasse einstreichen und mit der Krümmelmasse einhüllen, bis zum Servieren den herbstlichen Gewürz-Schoko-Kuchen im Kühlschrank lagern.        

*Hokkaidopüree: Den Kürbis in grobe Stücke schneiden und mit etwas Wasser in einem Topf mit passenden Deckel für 25 Minuten dämpfen. Mit Hilfe einer Gabel prüfen ob der Kürbis weich ist, dann mit einem Stampfer zu Püree verarbeiten und vor der Weiterverarbeitung komplett auskühlen lassen. Das über gebliebene Püree kann super eingefroren werden und für das nächste Backen oder als Suppe verarbeitet werden.

Apfel-Käsekuchen-Schnitte

03.10.2016 10:17

Wenn man momentan Samstags über den Wochenmarkt schlendert, dann strahlen uns die frisch geenteten bunte saftige Äpfel von allen Seiten der Marktstände direkt an. Die ersten davon durften sich dieses Jahr bei mir mit leckeren Kürbis in einen Topf gesellen und wurden zu einer sämig orangestahlenden leckeren Marmelade verkocht. Nun waren die Augen beim Einkauf wohl größer gewesen als nachher der wirkliche Verbrauch, daher habe ich für uns dann noch gleich einen leckeren Kuchen mit erfrischender Käseschicht und knusprigen Streuseln gebacken.   

Zutaten für 1 Backblech ca. 20 cm x 25 cm: 

360 g Mehl 

210 g brauner Zucker 

360 g Butter, weich

250 g Frischkäse 

60 g Zucker 

1 Ei 

1/2 TL Bourbon Vanillearoma 

3 Äpfel

1/2 TL Zimt 

1/4 TL geriebene Muskatnuss 

50 g kernige Haferflocken 

Puderzucker zum Servieren 

Zubereitung: 

Für den Boden 240 g Mehl mit 90 g braunen Zucker in einer Schüssel gut vermengen, nun 240 g Butter in groben Stücke zugeben und alles von Hand zu einem mürben Teig verkneten. Das Backblech fetten und den Teig hinein geben, diesen von Hand gleichmäßig auf den Boden des Blechs festdrücken und im vorgeheizten Backofen bei 175°C Ober-/Unterhitze in 15 Minuten leicht goldgelb backen. In der Zwischenzeit für die Käsekuchenschicht den Frischkäse mit 50 g Zucker, dem Ei und dem Vanillearoma in eine Schüssel geben und alles dem Schneebesen des Handrührgerätes glatt rühren, beiseite stellen. Für die Apfelschicht die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und fein würfeln. Diese in einer Schüssel mit den restlichen 10 g Zucker, Zimt und Muskatnuss ordentlich vermengen und ebenso beiseite stellen. Zuletzt für die knusprigen Streusel 120 g Mehl und 120 g braunen Zucker mit den Haferflocken in eine Schüssel geben und gut vermengen, die 120 g Butter in kleinen Stücken zugeben und am Besten von Hand zu groben Streuseln verarbeiten. Sobald der Boden fertig vorgebacken ist, diesen aus dem Ofen nehmen und sofort die Masse für die Käsekuchenschicht darauf gleichmäßig verteilen. Nun zuerst die Äpfel samt Flüssigkeit, dann die Streusel darüber sprenkeln und den Kuchen bei gleicher Temperaturzufuhr im Backofen in 25-30 Minuten goldgelb zu Ende backen. Die Apfel-Käsekuchen-Schnitte komplett auskühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben und in Stücke geschnitten servieren.     

Milchreiskuchen

18.09.2016 21:11

Das Frühstück ist ja eigentlich die wichtigste Mahlzeit am Tag, aber leider verliehrt es immer mehr Zuspruch im hektischen Alltagsstress. Und Milchreis ist eigentlich so lecker und vielseitig, aber kommt auch viel zu selten in die Frühstücksschüssel. Aber das folgende Rezept verbindet nun beides zu einem einfach megaleckeren Milchreiskuchen! Nun ist es an euch zu Entscheiden ob nun zum Kaffee oder doch zum Frühstück....

Zutaten für eine 26 cm Springform:

700 ml Milch 

125 g Zucker 

1 Vanilleschote

1 TL Zitronenabrieb 

250 g Milchreis (Rund- oder Langkornreis) 

9 Blatt Gelatine 

40 g Mandeln ohne Haut, grob gehackt 

160 Vollkorn-Butterkekse, grob zerbröselt 

100 g Butter, geschmolzen 

300 g Sahne 

Erdbeersauce zum Servieren

Zubereitung: 

Für den Milchreis die Vanilleschote längs aufschlitzen, Mark herauskratzen und dieses mit der ausgekratzten Schote, Milch, Zucker, Zitronenabrieb und einer kräftigen Prise Salz in einen Topf geben. Alles gut verrühren und zum Kochen bringen, dann den Milchreis unterrühren und bei mittlerer Hitzezufuhr bei gelegentlichen Rühren 20 Minuten köcheln lassen. Sobald die Garzeit vorbei ist, den Topf vom Herd nehmen und für weitere 10 Minuten den Milchreis im Topf ohne umzurühren ausquellen lassen. Die Gelatineblätter in eine Schale mit kalten Wasser geben und einweichen. In der Zwischenzeit für den Knusperboden die Mandeln ohne Fettzugabe in einer Pfanne goldgelb rösten, herausnehmen und in eine Schüssel geben. Die Butterkeksbrösel mit der Butter zugeben und alles gut verrühren. Nun den Boden einer Springform mit Backpapier auskleiden, die vorbereitete Masse für den Boden hineingeben und glatt streichen, im Kühlschrank fest werden lassen. Die Gelatineblätter aus dem Wasser nehmen, etwas ausdrücken und vorschichtig in einer kleinen Metallschale auf dem Herd schmelzen. Etwas von dem Milchreis zugeben und verrühren, nun diese Masse zu dem Milchreis geben und gut unterrühren, dabei die Vanilleschote herausnehmen und dann den Milchreis abkühlen lassen. Sobald dieser gut ausgekühlt ist, die Sahne steif schlagen und in zwei Portionen unter den Milchreis heben. Die Milchreismasse auf den vorbereiteten Knusperboden geben und gleichmäßig glatt steiche, für mindestens 2 Stunden kalt stellen. Den festen Milchreiskuchen vorsichtig aus der Form lösen und in Stücke schneiden, diese mit etwas Erdbeersauce garnieren und nun zu Kaffee oder doch Frühstück geniesen ;-)         

schnelle Zimt-Schnitten

24.07.2016 11:49

Wenn jemand wirklich total auf Zimt steht, dann würde ich sagen, dass es wohl mein Mann und ich sind. Es gibt für uns wirklich sehr viele leckere köstliche Gebäck- und Süßspeisenvarianten, aber sobald Zimt dabei eine Rolle spielt sind wir schon fast Fan davon. 

Heute gibts leckere Zimt-Schnitten, die mit wenig Aufwand und Zeit ganz fix gebacken sind. Nicht nur das jede Menge Zimt dabei eine Rolle spielt, nein das ganze wird dann noch von kleinen karamelligen Klecksen begleitet.

Zutaten für 1 Blech ca. 20 x 25 cm: 

240 g Mehl 

2 TL Backpulver 

3 EL Muscovado-/Mascobadozucker (alternativ brauner Zucker)

1 1/2 TL Zimt 

1/2 Salz 

375 ml Sahne 

13 Stück weiche Karamell-Bonbons (z. Bsp. Muh Muhs)

50 g Puderzucker 

1 TL Bourbon Vanillearoma

Zubereitung: 

Für den Teig das Mehl mit  dem Backpulver, 1 1/2 EL Zucker, 1 TL Zimt und dem Salz in eine Schüssel geben und gut miteinander mischen. Nun 360 ml von der Sahne zugeben und mit Hilfe eines Löffels die Zutaten zu einem feuchten geschmeidigen Teig verrühren. Diesen auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, halbieren und mit bemehlten Händen zu zwei so große Teigstücke, wie die Form groß ist, gleichmäßig flachdrücken. Die Backform gut fetten und den Boden mit dem ersten Teigstück auskleiden, mit den übergebliebenen 1 1/2 EL Zucker und 1/2 TL Zimt gleichmäßig besprenkeln. Von den Karamell-Bonbons 8 Stück auspacken, grob hacken und ebenso auf den Teig streuen. Die Füllung mit dem zweiten Teigstück bedecken, etwas fest drücken und die anderen 5 Stück Karamell-Bonbons auspacken, grob hacken und gleichmäßig auf der Oberfläche verteilen. Den fertig belegten Teig im vorgeheizten Backofen bei 210°C Ober-/Unterhitze in ca. 15 Minuten goldgelb backen, heraus nehmen und komplett auskühlen lassen. Für den Guss den Puderzucker mit den restlichen 15 ml Sahne und Bourbon Vanillearoma glatt rühren und gleichmäßig über den Kuchen sprenkeln. Zuletzt in gleichmäßige Schnitten teilen und die  schnelle Zimt-Schnitten den lächelnden Gästen oder für sich alleine und seinen Lieblingsmann/-frau servieren ;-)    

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Inhaltsverzeichnis 

Fünfer-Topping-Brot

lockerluftige Ananas

Aperol Spritz zum Löffeln

Apfelbrot

Südtiroler Apfelstrudel

Apfel-Käsekuchen-Schnitte

 Apfelkuchen mit Sahnehaube

New York Apfelmuskuchen

Apple Pie

Apfelzimtschnecke

chewy Applecookies

Apfelküchlein mit Zimt-Zucker-Kruste

Apfel-Crumble-Muffins

Bananenkuchen mit Rumfrosting

Bananen-Toffeetorte

Beerengrütze mit Vanille-Joghurt

Birthday-Surprise

 gefüllte Blätterteigmuffins

Blaubeer-Kokos-Schnitten

Sonntags-Blaubeerkuchen

Blueberry Cupcakes

Bratapfelkuchen

Bratapfeltürmchen

Brombeer-Apfel-Crumble

 Brot nach Art der Cheesecake Factory

Brownie auf Cookie (Brookie)

Brownie Bars

Brownie Bites

Brownietorte mit Macarponecreme und Fruchtspiegel

Brownie-Parfait

Carrot Cake

Cheesecake-Törtchen mit Punschkirschen

New York Cheesecake Dessert

gigantischer Chocolate Chip Cookie

Cinnamon Roll

Clementinen-Mohn-Kuchen

Cranberrykuchen

fixe Donauwelle

Mini-Doughnuts

Zimt-Doughnuts

Duettschnitte

Erdbeer-Galette

amerikanische Erdbeer-Pie

fluffiger Kuchen mit doppelten Zimtstreuseln

Foccacia

Fondant au Chocolat

French Toast mit Blaubeersauce

Geburtstagskuchen

herbstlicher Gewürz-Schoko-Kuchen

Gewürzkuchen Winterzauber

Granatapfel-Schoko-Duett

Himbeertürmchen

Honigeistörtchen mit Nougat

gefüllte Honigschnitten

salzige Karamell-Cupcakes

magischer Karamell-Schoko-Kuchen

Karottencookies

Käsesahnedessert in knackiger Schale

Kissenbrot

 hauchdünnes Knäckebrot

Kokos Pie

knuspriges Kräuterbaguette

Krümelmonsterkuchen

saftiges Kürbisbrot

Kürbis Frischkäsekuchen (herbstliches 3-Gänge-Menü)

Limetten Cheesecake Semifreddo

Lotus-Keksdessert

No Bake Mandarinen-Zitronen-Torte

 No-bake Rocher-Cheesecake

Mandel-Panna-cotta mit Zimtpflaumen

Marzipanhappen

Milchreiskuchen

Oma´s Mohn-Streuselkuchen

Monkey Bread

schnelles Monkeybread

karamellige Nussquadrate

Oreo-Banana-Bread

Oreo-Blondies

Oreo-Creamcheese-Cookies

Oreo-Creamcheese-Dessert

Oreo Ice Pops

 Oreo Trüffel

Osterhasen

Osterhasenkuchen

schokoladige Osternester

Pancakes mit Blueberry Sauce

Panna Cotta mit Blaubeersauce 

Peaches´n´Cream Cheesecake

Peanutbutter Cookies

Pestoschnecken

Pflaumen-Dreispitz

Pflaumen-Zimtschnecken-Cobbler

Pina Colada Kuchen

Pinata Torte

Pistazientörtchen

Puddingkuchen 

großer Pumpkin Chocolate Chip Cookie

Red Berrys Cake

Rhabarberbrot

Rhabarbergittertarte

Rhabarbersemifreddo

Ricotta mit Erdbeeren

 Schneckchentrio

Schoko-Karamell-Cookies

schokoladigen Schokokuchen

Schokotartelettes mit betrunkener Sahne

italienische Schokotorte

Schokotraum

weißes Schokoladenmousse mit Tonkabohne

Simits (türkische Sesamringe)

Amerikanische Softbretzels

Spekulatiuskuchen

Melie´s Stollen

Schummelstollen

Streusel Kürbisschnitte

Streusel-Rührkuchen mit Erdbeer-Rhabarberfüllung 

Studenten-Kapsel

Creme Praline Tarte

Tiramisu Dip

Valentins Cupcake

Valentins Herzbrezeln

 Weihnachtspralinen

Weizenkleie-Honig-Brot

White Cake 

Windbeutelkranz mit Früchten auf Lemon Curd-Sahne 

Zimtbällchen

Die ultimativen Zimtschnecken

 Oma´s Zimtschneckenkuchen

Zimtschneckenpie

schnelle Zimtkringel

schnelle Zimt-Schnitten

Zimtstern Weihnachtskuchen

Zitronen-Blaubeer Törtchen 

Zitronenschnitten

süßes Zupfbrot

schokoladige Zwetschgenmuffins

 Zwetschgendatschi mit Amarettini-Streusel