Gebäck und Dessert

Toffifee im Schlafrock

08.12.2017 19:08

Ihr braucht noch eine schnelle leckere Idee für den Mädelsabend, Kafferunde, für Zwischendurch oder etwa als kleinen Powerboost??? 

Na da seid Ihr hier bei mir mit diesem Rezept genau an der richtigen Stelle gelandet! 

Alles was Ihr hierzu braucht ist gerade mal eine Packung Blätterteig, 14 + 1 Stück Toffifee, einen warmen Backofen und minimale Zeitaufwendung und schon habt ihr eine Portion leckere Toffifee im Schlafrock :-) 

Zutaten für 14 Stück:

1 Packung Blätterteig 

1 Packung Toffifee 

etwas Puderzucker 

Zubereitung: 

Zuerst den Backofen auf 220° Ober-/Unterhitze vorheizen und eins der Toffifee zur Qualitätskontrolle verspeisen! Als nächstes den Blätterteig entrollen und auf ein Blech legen, dann horizontal auf die Hälfte des Teiges die Toffifee in zwei Reihen zu je 7 Stück und mit etwas Abstand ringsrum mit der Schokofläche nach unten platzieren. Nun den Teig um die Toffifee mit Hilfe eines Pinsels mit etwas Wasser befeuchten, die unbelegte Hälfte des Teiges gleichmäßig über die Pralinchen legen, etwas fest drücken und in gleichmäßige Quadrate schneiden. Diese gleichmäßig auf dem Backpapier verteilen und im Backofen in 12-15 Minuten goldgelb aufbacken. Vor dem Servieren etwas auskühlen lassen, dann mit Puderzucker bestäuben, auf einen Teller setzen und eins nach dem anderen vernaschen.    

Schummelstollen

29.11.2017 17:42

Nun sind es nur noch ein paar Tage hin und schon haben wir den ersten Advent anstehen. Wie es wohl jedem so ergeht, steht die vorweihnachtliche Zeit immer sehr spontan vor der Tür und erst da fällt einem noch ein das ja noch Stollen, Plätzchen und all die anderen Weihnachtsleckereien gemacht werden sollten. Jedoch ist es ja so, dass so ein Stollen einfach gerne seine Zeit hätte um ordentlich zu ziehen, damit die Aromen eben ihren entsprechenden Geschmack entfalten können. Vielleicht hat sich ja auch von euch jemand schon an dem Rezept von Melie´s Stollen  ausprobiert, dieser ist wirklich sehr lecker und brauch gerade mal 1 bis 2 Wochen Zeit zum Ziehen, vielleicht klappt dieser ja noch so Richtung Heilig Abend. Natürlich möchte ich euch jetzt nicht einfach mit leeren Händen dastehen lassen, deswegen gibt von mir heute ein Rezept für einen Schummelstollen. Dieser ist voll gepackt was eben so ein Stollen in sich halt, also mit Rosinen, Haselnüssen, Zimt und Marzipan. Doch das tolle daran ist, dass er innerhalb von 1 Stunde zubereitet und gebacken ist und wenn man es nicht erwarten kann auch noch etwas warm vom Blech weg gegessen werden kann. Nun genug der Worte und schnell her mit dem Rezept.... 

Zutaten für 1 Stollen á 30 cm:

300 g Mehl 

1 Päckchen Backpulver 

75 g + 1 gehäuften EL Zucker 

2 Päckchen Vanillezucker 

150 g Magerquark 

90 ml + etwas Milch 

90 ml neutrales Öl 

75 g weiche Butter 

200 g Marzipan 

100 g Haselnüsse, grob gehackt 

75 g Citronat 

150 g Rosinen 

1 Fläschen Rumaroma 

1 TL Zimt 

Puderzucker 

Zubereitung: 

Für den Teig das Mehl mit Backpulver, 75 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker und einer Prise Salz in eine Schüssel geben und alles gut miteinander vermengen. Nun den Magerquark mit Milch und Öl zugeben und mit Hilfe der Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten geschmeidigen Teig verarbeiten. Diesen auf einer bemehlten Arbeitsfläche geben, nochmals kurz von Hand durchkneten und dann mit dem Wellholz zu einem Rechteck von 60x30 cm ausrollen. Die weiche Butter gleichmäßig auf der Teigplatte verstreichen, den Marzipan mit einer groben Reibe gleichmäßig darüber raspeln und etwas andrücken, den Teig in der Mitte halbieren, sodass zwei Rechtecke von 30x30cm entstehen. Für die Füllung in einer Schüssel die Haselnüsse mit dem gehäuften Löffel Zucker, Vanillezucker, Citronat, Rosinen, Rumaroma und Zimt gut vermengen und gleichmäßig auf den beiden Teigquadraten verteilen. Jedes Teigquadrat von einer Seite her fest aufrollen, die Enden etwas andrücken und nebeneinander auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und etwas andrücken. Nun die Oberfläche mit etwas Milch rundum bepinseln, jeweils fünfmal schräg leicht einschneiden und den Stollen im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze in 30 Minuten goldgelb aufbacken, eventuelle 5-10 MInuten vor Ende der Backzeit mit Alufolie abdecken. Den fertigen Schummelstollen etwas auskühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben und scheibchenweise vernaschen. 

Der Schummelstollen sollte innerhalb von 2 Tagen vernascht werden, da er sonst zu trocken wird und nicht mehr all zu gut schmeckt. 

Spekulatiuskuchen

19.11.2017 12:11

So richtig nehme ich es noch nicht wahr, aber die Adventszeit steht schon sehr greifbar vor der Tür. Gefühlt war vor kurzem noch der Herbst da, dann hatten wir Anfang des Novembers und nun sollte man sich schon so allmählich Gedanken darüber machen, was man den so für die Adventssonntage leckeres an Plätzchen backen möchte. Was für mich ganz klar zu der weihnachten Zeit gehört sind leckere Süßigkeiten wie Dominosteine, Lebkuchen, Marzipankartoffeln und Spekulatius. Wie der Name des Rezeptes schon verrät, hat dieser Kuchen einen ganz klaren Geschmack für mich und zwar nach leckeren Spekulatius. Hier erwartet euch ein saftiger würziger Kuchenteig mit knusprigen Streusel, fein gehobelten Mandelblättchen und natürlich Zimt :-) Vielleicht findet ja auch bei euch an einem Adventssonntag zwischen den ganzen Plätzchen dieser Spekulatiuskuchen noch ein Plätzchen auf der Kaffeetafel. 

Zutaten für ein Blech ca. 20 cm x 24 cm:

250 g + 60 g Mehl 

100 g + 100 g Muscovado-/Mascobadozucker (alternativ brauner Zucker) 

1/4 TL + 1/2 TL Salz 

2 TL + 2 TL Zimt 

40 g Butter 

1 TL Natron 

1/2 TL Muskatnuss 

1/4 TL gemahlene Nelke 

240 g Hokkaidopüree*

120 ml neutrales Öl 

60 ml Ahornsirup 

60 ml Milch 

50 g Mandelblättchen 

etwas Puderzucker 

Zubereitung: 

Für die Streusel die 60 g Mehl mit 100 g Muscovadozucker, 1/4 TL Salz und 2 TL Zimt in eine kleine Schüssel geben und gut miteinander vermischen. Nun die Butter in Stücke zufügen und von Hand zu zarten Streusel verkneten, bis zum Weiterverarbeiten im Kühlschrank ruhen lassen. Nun für den Teig die 250 g Mehl mit 1/2 TL Salz, 2 TL Zimt, Natron, Muskatnuss und Nelke in eine Rührschüssel geben und alles gut vermengen. In einer anderen Schüssel das Hokkaidopüree mit 100 g Muscovadozucker, Öl, Ahornsirup und Milch mit Hilfe eines Schneebese alles gut miteinander verrühren. Diese Mischung nun zu der Mehlmischung geben und mit Hilfe eines Teigschabers eben nur so lange miteinander vermengen bis ein dicker Teig entstanden ist. Das Backblech gut fetten und den Teig darin gleichmäßig verstreichen, die Streusel aus dem Kühlschrank nehmen und gleichmäßig über den Teig verteilen. Zuletzt die Mandelblättchen über die Streusel sprenkeln und im vorgeheizten Backofen bei 175°C Ober-/Unterhitze in 30 Minuten goldgelb backen, Stäbchenprobe durchführen. Den Spekulatiuskuchen komplett auskühlen lassen, dann in gleichgroße Rechtecke schneiden und aus dem Blech lösen, auf eine Platte geben und mit etwas Puderzucker bestäuben.    

* Hokkaidopüree: Den Kürbis in grobe Stücke schneiden und mit etwas Wasser in einem Topf mit passenden Deckel für 25 Minuten dämpfen. Mit Hilfe einer Gabel prüfen ob der Kürbis weich ist, dann mit einem Stampfer zu Püree verarbeiten und vor der Weiterverarbeitung komplett auskühlen lassen. Das über gebliebene Püree kann super eingefroren werden und für das nächste Backen oder als Suppe verarbeitet werden. 

schnelle Zimtkringel

08.11.2017 18:10

Zu diesem Rezept gibt es eigentlich nur ein Wort zu sagen: Zimt!!! 

Gut vielleicht sollte ich auch noch kurz erwähnen, dass diese kleinen knusprig und zugleich soften Kringel mit buttriger Zimt-Zucker-Kruste auch noch gaaanz schnell gemacht sind. Eine liebe Kollegin hat sie an meinem Geburtstagskaffee verköstigen können und war vollkommen hin und weg, wollte natürlich auch das Rezept haben. Auch wenn Ihr Dinge aus Hefeteig nicht so recht gelingen wollen, diese hier haben wunderbar bei Ihr geklappt und daher hat Sie diese letzte Woche gleich zwei Mal gebacken. Ich glaube da brauch ich nicht mehr viel dazu sagen oder?! 

Zutaten für 24 Stück:

60 g Butter 

240 ml Milch

2 EL Trockenhefe 

2 EL Honig 

1/2 TL Salz 

1 Ei 

420 g Mehl 

120 g Butter, geschmolzen 

200 g Zucker 

1 EL Zimt 

Zubereitung: 

Zuerst die 60 g Butter in einem Topf bei mittlerer Hitzezufuhr schmelzen, dann die Milch zufügen und alles handwarm erhitzen. In der Zwischenzeit das Mehl mit der Trockenhefe in einer Rührschüssel gut miteinander vermengen, Honig mit Salz und Ei zufügen. Sobald die Milchmischung ihre Temperatur erreicht hat, diese zu den restlichen Zutaten in der Rührschüssel geben. Nun mit Hilfe der Knethaken des Handrührgerätes die Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Den fertigen Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, nochmals kurz von Hand durchkneten und dann in 24 gleichgroße Stücke teilen. Jedes der Teigstücke in einen 15 cm langen Strang formen, bei ca. 5 cm miteinander verschlingen und das kurze Teigstück einmal um den Teigring schlingen. Dann den langen Teigstrang noch zweimalig um den Teigring schlingen und mit dem anderen Ende etwas zusammenfügen. Die geschmolzene Butter in einen tiefen Teller geben, ebenso den Zucker mit Zimt in einen tiefen Teller geben, miteinander vermengen und beides bereit stellen. Nun jeden der verknoteten Teiglingen zuerst beidseitig in die Butter tauchen, dann in der Zimt-Zucker-Mischung wälzen, auf zwei mit Backpapier belegte Backbleche legen. Diese mit einem sauberen Tuch bedecken und für 10 Minuten gehen lassen, dann die Zimtkringel nacheinander im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze in ca. 10 Minuten goldgelb aufbacken. Und dann heißt es schnell sein, um einen dieser soften buttrigen schnelle Zimtkringel vernaschen zu können.  

Pflaumen-Zimtschnecken-Cobbler

25.10.2017 17:04

Vielleicht ist es dem ein oder anderen schon aufgefallen, aber heute bekennen wir uns nun öffentlich dazu. Wir sind absolute Zimtfanatiker und jedes Rezept für Kuchen, Süßspeisen und Co. mit der Zutat Zimt wird bei uns auf die bald-ausprobieren-Liste gesetzt. Als wir dann aus unserem Urlaub zurück waren, haben wir leckere Pflaumen in den Einkaufswagen gepackt und an einem recht herbstlichen Tag uns diesen leckeren Seelenwärmer zubereitet. Er war einfach lecker fruchtig, die Zimtschnecken mürbe und mit einer Kugel Vanilleeis rundum perfekt. Auch weiß ich nun den Unterschied zwischen Cobbler und Crumble, bei dem ersteren hat man richtig dicke Teigkleckse und bei dem zweiten besteht die Deckschicht der Früchte aus einer Streuselschicht. Nun genug geoutet, geschwelgt und erklärt: hier kommt nun das Rezept dazu und hoffe das es euch auch begeistern wird. 

Zutaten für 4 Personen: 

80 g + 180 g Butter 

12 Pflaumen, entkernt und in Spalten geschnitten 

100 g + 50 g Zucker 

40 g getrocknete Cranberrys 

1 Orange, Abrieb und 60 ml Saft davon 

2 TL Speisestärke 

270 g Mehl 

2 1/4 TL Backpulver 

3/4 TL Salz 

160 ml Sahne 

120 g Muscovado-/Mascobadozucker (alternativ brauner Zucker) 

1 TL Zimt

45 g Butter geschmolzen 

etwas Vanilleeis oder Vanillesauce 

Zubereitung: 

Für die Pflaumenfüllung die 80 g Butter in einer Pfanne erhitzen, dann die Pflaumenspalten mit 100 g Zucker, Cranberrys und Orangenabrieb zufügen. Die Füllung bei mittlerer Hitze für 10 Minuten leicht köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren. Die Speisestärke zu dem Orangensaft geben, glatt rühren und zur  fertige Füllung zufügen, unter Rühren aufkochen bis die Stärke die Flüssigkeit etwas abbindet. Die fertige Pflaumenfüllung gleichmäßig auf dem Boden einer ca. 20 cm x 30 cm großen Auflaufform verteilen. In der Zwischenzeit für die Zimtschnecken das Mehl mit 50 g Zucker, Backpulver und Salz in eine Schüssel geben und gut miteinander vermengen. Nun die 180 g Butter in Stücke zugeben und von Hand zu feine Krümmel verreiben, dann die Sahne zugeben und mit einer Gabel unterrühren. Sobald sich alles ein wenig miteinander verbunden hat, die Teigmasse auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und zu einem glatten Teig verkneten, diesen nun zu einer 30 cm x 30 cm große Teigplatte ausrollen. Den Muscovadozucker mit dem Zimt und der geschmolzenen Butter gut vermengen und gleichmäßig auf der Teigplatte verstreichen, fest aufwickeln und 2,5 cm starke Schnecken abschneiden. Die Zimtschnecken gleichmäßig auf die Pflaumenfüllung legen und das Cobber im vorgeheizten Backofen bei 210°C Ober-/Unterhitze in ca. 15 Minuten goldgelb backen. Den Pflaumen-Zimtschnecken-Cobbler für ca. 2-3 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen, dann mit einem Löffel Portionen herauslösen, auf einen Teller geben und mit einer Kugel Vanilleeis oder etwas Vanillesauce servieren.        

Peanutbutter Cookies

12.10.2017 16:03

Als wir das erste Mal Urlaub in den Staaten machten, gab es immens viel für mich an kulinarischen Highlights zu entdecken. Was es dort so an Obst und Gemüse in den Läden zu kaufen gibt, werde ich hier wohl nicht mal auf dem Markt finden. Dieses Jahr habe ich auch gemerkt, dass es eben genau so wie bei uns einen saisonallen Hype auf bestimmte Geschmäcker gibt. Was ich aber seit 2008 so was fest in mein Herz geschlossen habe, ist alles was es rund um Peanutbutter gibt. Immer wieder Versuche ich mich an anderen Rezepten daran aus und dieses Mal sind eben diese leckeren saftigen Peanutbutter Cookies entstanden. Gerade mein Mann der normal überhaupt nicht für Cookies zu haben ist, vernascht diese prächtigen Teilchen in unglaublicher Rekordzeit. 

Zutaten für ca. 20 Stück:

120 g weiche Butter

150 g Muscovado-/Mascobadozucker (alternativ brauner Zucker) 

1 Ei 

2 TL Bourbon Vanillearoma 

120 g Erdnussbutter (stückig oder cremig) 

1/2 TL Salz 

1/2 TL Natron 

150 g Mehl 

100 g Schoko-Chunks Zartbitter 

100 g Schokotröpfchen Vollmilch 

Zubereitung: 

Für den Teig in einer großen Schüssel mit Hilfe des Handrührgerätes mit eingesetzte Schneebesen die Butter mit dem Zucker in 2-3 Minuten beides cremig aufrühren. Dann das Ei zugeben und eben nur so lange rühren bis es sich mit der Creme verbunden hat, dann das Bourbon Vanillearoma mit Erdnussbutter zugeben und alles gut miteinander verrühren. Nun das Salz mit Natron und Mehl zugeben und mit den Schneebesen so lange rühren, bis sich ein geschmeidiger Teig ergeben hat. Zuletzt die Schoko-Chunks und Schokotröpfchen zugeben und von Hand mit Hilfe eines Teigschabers gleichmäßig unterarbeiten, den fertigen Teig für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Sobald die Ruhezeit vorüber ist,  mit Hilfe eines Eisportionierers (alternativ ein Esslöffel) runde Portionen vom Teig abstechen und auf zwei mit Backpapier belegte Bleche geben, dabei ringsrum ca. 5 cm Freiraum lassen. Nun Cookies auf den Backblechen im vorgeheizten Backofen bei 190°C Ober-/Unterhitze nacheinander in ca. 12 Minuten goldgelb aufbacken. Sobald die Backzeit vorbei ist, das Backblech aus dem Ofen nehmen und jeden der noch heißen Cookies vorsichtig mittig etwas nach unten drücken, damit sie ihre typisch gleichdicke und runde Form erhalten. Vor dem Servieren die Peanutbutter Cookies komplett auf dem Blech auskühlen lassen, dann erst vernaschen. 

Je nach eigenem Geschmack entweder die stückige oder cremige Erdnussbutter nehmen, auch bei den Schoko-Chunks und den Schokotröpfchen kann nach eigenem Belieben variiert werden. 

schokoladige Zwetschgenmuffins

30.08.2017 18:41

Als ich letzte Woche beim Einkaufen in der Obstabteilung durchgekommen bin, konnte ich es kaum glauben, als ich dort schon die ersten Pflaumen zu kaufen gesehen habe. Da ich sehr auf diese Früchte stehe, vielleicht hat es auch ein wenig mit der Erinnerung an Omas leckeren Zwetschgen-Streusel-Kuchen zu tun, musste ich einfach zuschlagen. Erst zuhause habe ich mir dann gedanken darüber gemacht, was ich mit diesen leckeren Früchten so anstellen kann. Dabei sind dann leckere schokoladige Muffins mit Nussstückchen und zimtigen Streusel dabei raus gekommen. Ich hoffe euch schmecken sie genau so gut wie einer Arbeitskollegin von mir, sie meinte nur die sind mega hammer lecker und hat sich gleich zwei davon gegönnt.   

Zutaten für 12 Stück:

140 g Butter, geschmolzen 

300 g Mehl 

je 1 TL Backpulver und Natron 

75 g Zartbitterschokolade, grob gehackt 

50 g Walnüsse, grob gehackt  

25 g Backkakao

1 Ei 

210 g Zucker 

250 ml Buttermilch 

1 TL Zimt

250 g Zwetschgen, entkernt und in Spalten geschnitten

12 Papierförmchen 

Zubereitung: 

Zuerst die Mulden eines Muffinbleches mit den Papierförmchen auskleiden und beiseite stellen. Nun für den Teig 250 g Mehl mit Backpulver, Natron, 1 Prise Salz, Zartbitterschokolade, Walnüsse und Backkakao in eine große Rührschüssel geben und gut miteinander vermengen. In einer zweiten Schüssel 100 g der geschmolzenen Butter mit Ei, 160 g Zucker und Buttermilch glatt rühren. Diese Flüssigkeit nun zu der Mehlmischung geben und mit Hilfe eines Teigschabers zu einem glatten kümpchenfreien Teig verarbeiten. Diesen nun gleichmäßig in den vorbereiteten Muffinvertiefungen verteilen und die Zwetschgenspalten darauflegen. Zuletzt für die Zimtstreusel die 50 g Mehl mit den 50 g Zucker und Zimt in einer kleinen Schüssel mischen, die restlichen 40 g geschmolzene Butter zugeben und von Hand zu feine Streusel verkneten. Die Zwetschgen nun mit den Zimtstreusel gleichmäßig bedecken und die Muffins im vorgeheizten Backofen bei 180° Ober-/Unterhitze in ca. 25 Minuten goldgelb aufbacken, Stäbchenprobe durchführen. Die fertig gebackene schokoladige Zwetschgenmuffins für 10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann herausnehmen und komplett auskühlen lassen. Wenn man mag diese vor dem Servieren mit etwas Puderzucker bestäuben.   

Tiramisu Dip

13.08.2017 10:45

Bei uns gibt es oft irgendwelche Festivitäten, ob nun Geburtstag, ein BBQ, eine große Spielrunde oder einfach ein nettes Beisamensein. Ich verbinde diese Gelegenheiten immer mit etwas Süßen als Abschluss des Essens. Unsere Freunde lieben alle mein selbstgemachtes Tiramisu, da ich es aber mit rohem Ei mache, gibts dieses leider nie bei uns in den heißen Sommertagen, da ich hier schon sehr vorsichtig bin. Um diese Zeit zu Überbrücken habe ich mich nun mal an einem ganz einfach zubereiteten Tiramisu Dip versucht und alle waren so begeistert davon, dass sie die Schüssel eigentlich nicht teilen wollten. 

Zutaten für 8-10 Personen: 

120 ml Sahne 

1 Stick lösliches Espressopulver

250 g Mascarpone 

50 g Zucker 

etwas Backkakao 

Löffelbiskuits 

Zubereitung:  

Zuerst für den Dip die Sahne mit Hilfe der Schneebesen des Handrührgerätes steif schlagen und beiseite stellen. Nun das Espressopulver in ca. 1 EL heißem Wasser auflösen, dieses mit der Mascarpone und dem Zucker in eine Rührschüssel geben und mit den Schneebesen zu einer glatten Creme verrühren. Die steif geschlagene Sahne in zwei Portionen mit Hilfe eines Teigschabers unter die Creme heben, den fertigen Dip in eine ausreichend große Servierschale umfüllen und für mindestens 1 Stunde kühl stellen. Den Tiramisu Dip großzügig mit Backkakao bestäuben und mit den Löffelbiskuits zum Dippen servieren. 

Auch eine schöne Variante ist, den Dip portionsweise in kleine Gläschen zu füllen und dieses mit ein paar Löffelbiskuits jedem einzeln zu servieren. 

Duettschnitte

16.07.2017 13:19

Für alle Unentschlossenen oder auch für solche die sich am Kuchenbuffet einfach nicht entscheiden können, habe ich hier wohl die perfekte Lösung parat. Diesen feinen Hefekuchen mit zweierlei Belag hat sich mein Mann zu seinem Geburtstag von mir gewünscht und nicht nur er war glücklich darüber, sondern auch die Gäste haben gestaunt und waren ganz angetan von dieser Duettschnitte. Der Grundboden bildet ein locker luftiger Hefeteig und solange dieser geht, hat man gemütlich Zeit die verschiedenen Beläge vorzubereiten und schon einmal die Kaffeetafel festlich einzudecken. 

Zutaten für ein großes Backblech (ca. 15-18 Stück):

375 g  Mehl Typ 550

1 Päckchen Trockenhefe 

150 ml Milch, lauwarm erhitzt 

90 g Zucker 

1/2 Zitrone, Abrieb davon 

1 TL Bourbon Vanillearoma 

60 g Butter, weich 

1 Ei 

100 g gehobelte Mandeln

Apfel-Streusel-Belag: 

2-3 säuerliche Äpfel  

75 g Mehl

50 g Zucker 

50 g gemahlene Mandeln 

1/2 TL Zimt 

75 g Butter, weich 

1 EL Zucker mit 1/2 TL Zimt vermischt 

Kirsch-Schmand-Belag: 

1 Glas Sauerkirschen, gut abgetropft 

400 g Schmand

60 g Zucker 

1/2 Zitrone, Saft davon 

1 TL Bourbon Vanillearoma 

2 Eier 

1 EL Speisestärke 

Zubereitung: 

Für den Hefeteig das Mehl in eine Schüssel geben und in die Mitte eine Mulde formen, 15 g vom Zucker hineinstreuen und die Trockenhefe darauf geben. Die Milch in die Mulde geben, mit einer Gabel etwas von dem Mehl mit den Zutaten in der Mulde zu einem breiigen Vorteig verrühen, zugedeckt an einem warmen Ort für 15 Minuten ruhen lassen. Nach der Gehzeit die restlichen 75 g Zucker mit dem Zitronenabrieb, Vanillearoma, Butter und Ei zu dem Vorteig geben und mit Hilfe der Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten Teig verkneten. Diesen zugedeckt für weitere 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, danach auf einem Backpapier in der Größe des Blechs ausrollen und nochmals 20 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit die beiden Beläge separat voneinander zubereiten. Für den Apfel-Streusel-Belag die Äpfel waschen, entkernen und in 5 mm dicke Scheiben schneiden, beiseite stellen. In einer Schüssel für die Streusel das Mehl mit Zucker, gemahlene Mandeln, Zimt und einer Prise Salz mischen, Butter zugeben und von Hand zu groben Streuseln verarbeiten. Nun für den Kirsch-Schmand-Belag den Schmand mit Zucker, Zitronensaft, Vanillearoma, Eier und Speisestärke mit einem Schneebesen zu einem glatten cremigen Guss verrühren. Sobald der Hefeteig fertig gegangen ist, diesen vertikal jeweils mit einer Bahn leicht überlappenden Apfelscheiben und einer Bahn Schmandguss belegen, diesen Vorgang noch zwei Mal wiederholen. Dann jeweils die Apfelbahnen etwas andrücken und gleichmäßig mit der Zimt-Zucker-Mischung und den Streuseln bestreuen. Die abgetropfe Kirschen gleichmäßig in den Schmandbahnen verteilen und den komplett belegten Kuchen gleichmäßig mit den gehobelten Mandeln bestreuen. Diesen nun im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze in 30 Minuten goldgelb backen, herausnehmen, komplett auskühlen lassen und in gleichmäßige Duettschnitten schneiden. Wenn gewünscht auf eine Tortenplatte umsetzten und mit etwas Puderzucker bestäubt servieren.     

Falls euch nun ein Belag besonders gut geschmeckt habt, dann könnt Ihr natürlich auch ein Blech komplett davon backen. Hierzu dann einfach den Belag verdoppeln und wie oben beschrieben verfahren. Natürlich könnt Ihr auch jeweils ein Blech von jeder Sorte machen, dann eben die doppelte Menge Hefeteig und auch die doppelte Menge Belag und wie oben beschrieben verfahren.          

Zimtbällchen

11.06.2017 12:09

Vielleicht habt ihr euch ja schon mal an das feine amerikanische Gebäck der Amerikanische Softbretzels hier von meinem Blog ran gewagt und fandet diese genau so lecker wie ich. Nun haben wir im vergangenen Urlaub etwas genau so leckeres in den Staaten probiert und dies hat mir bis letzten Sonntag einfach keine Ruhe gelassen und zwar zimtig süße weiche Zimtbällchen. Deswegen habe ich mich mal in die Küche gestellt, diese versucht nachzubacken und das Ergebniss ist: ganz schnell her mit diesen leckeren kleinen Teilchen. 

Zutaten für 36 Stück: 

1 Päckchen Trockenhefe 

180 ml warmes Wasser 

1/2 TL Salz 

1 EL Muscovado-/Mascobadozucker (alternativ braunen Zucker) 

15 g Butter, geschmolzen 

300 g Mehl 

1 Ei 

3 EL Natron

150 g Zucker 

3 TL Zimt 

60 g Butter, geschmolzen 

Zubereitung: 

Das Wasser mit der Trockenhefe in eine Rührschüssel geben und diese unter Rühren auflösen. Dann den Muscovadozucker mit Salz und den 15 g geschmolzene Butter zugeben und verrühren bis sich alles gut miteinander vermengt hat. Zuletzt das Mehl zugeben und mit Hilfe der Knethaken des Handrührgerätes alles zu einem glatten geschmeidigen Teig verarbeiten. Diese mit einem sauberen Tuch abgedeckt an einem warmen Ort für 30 Minuten gehen lassen. Sobald der Teig fertig gegangen ist, diesen aus der Rührschüssel lösen und auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, zu einer flachen Kugel formen und diese in drei gleichgroße Stücke teilen, jedes der Teigstücke in einen ca. 50 cm langen Strang formen und jeweils in 12 Stücke teilen. Nun einen Topf mit 1 L Wasser zum Kochen bringen, das Natron darin auflösen und jeweils 12 der Teigstücke darin für 30 Sekunden schwimmend baden lassen, herausnehmen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Das Ei mit 1 EL Wasser verquirlen und die natrongebadeten Teigstücke damit bepinseln, diese im vorgeheizten Backofen bei 210°C Ober-/Unterhitze für 15 Minuten backen. Sobald diese fertig gebacken sind, aus dem Ofen nehmen und für ca. 2-3 Minuten ruhen lassen. Die 150 g Zucker mit dem Zimt in einem tiefen Teller mischen und die 60 g geschmolzene Butter bereit stellen, dann nacheinander die Teigstücke erst in Butter tauchen, dann durch die Zimt-Zucker-Mischung wälzen und auf einem Teller nebeneinander ablegen. Die fertigen Zimtbällchen können sofort noch leicht warm, aber auch später komplett ausgekühlt vernascht werden.    

Falls noch welche über bleiben sollten, könnt ihr diese am nächsten Tag kurz in der Mikrowelle erwärmen. Sie sind dann immer noch gut, aber natürlich nicht so lecker wie frisch gebacken ;-)     

1 | 2 | 3 | 4 | 5 >>

Inhaltsverzeichnis 

Fünfer-Topping-Brot

lockerluftige Ananas

Aperol Spritz zum Löffeln

Apfelbrot

Südtiroler Apfelstrudel

Apfel-Käsekuchen-Schnitte

 Apfelkuchen mit Sahnehaube

New York Apfelmuskuchen

Apple Pie

Apfelzimtschnecke

chewy Applecookies

Apfelküchlein mit Zimt-Zucker-Kruste

Apfel-Crumble-Muffins

Bananenkuchen mit Rumfrosting

Bananen-Toffeetorte

Beerengrütze mit Vanille-Joghurt

Birthday-Surprise

 gefüllte Blätterteigmuffins

Blaubeer-Kokos-Schnitten

Sonntags-Blaubeerkuchen

Blueberry Cupcakes

Bratapfelkuchen

Bratapfeltürmchen

Brombeer-Apfel-Crumble

 Brot nach Art der Cheesecake Factory

Brownie auf Cookie (Brookie)

Brownie Bars

Brownie Bites

Brownietorte mit Macarponecreme und Fruchtspiegel

Brownie-Parfait

Carrot Cake

Cheesecake-Törtchen mit Punschkirschen

New York Cheesecake Dessert

gigantischer Chocolate Chip Cookie

Cinnamon Roll

Clementinen-Mohn-Kuchen

Cranberrykuchen

fixe Donauwelle

Mini-Doughnuts

Zimt-Doughnuts

Duettschnitte

Erdbeer-Galette

amerikanische Erdbeer-Pie

fluffiger Kuchen mit doppelten Zimtstreuseln

Foccacia

Fondant au Chocolat

French Toast mit Blaubeersauce

Geburtstagskuchen

herbstlicher Gewürz-Schoko-Kuchen

Gewürzkuchen Winterzauber

Granatapfel-Schoko-Duett

Himbeertürmchen

Honigeistörtchen mit Nougat

gefüllte Honigschnitten

salzige Karamell-Cupcakes

magischer Karamell-Schoko-Kuchen

Karottencookies

Käsesahnedessert in knackiger Schale

Kissenbrot

 hauchdünnes Knäckebrot

Kokos Pie

knuspriges Kräuterbaguette

Krümelmonsterkuchen

saftiges Kürbisbrot

Kürbis Frischkäsekuchen (herbstliches 3-Gänge-Menü)

Limetten Cheesecake Semifreddo

Lotus-Keksdessert

No Bake Mandarinen-Zitronen-Torte

 No-bake Rocher-Cheesecake

Mandel-Panna-cotta mit Zimtpflaumen

Marzipanhappen

Milchreiskuchen

Oma´s Mohn-Streuselkuchen

Monkey Bread

schnelles Monkeybread

karamellige Nussquadrate

Oreo-Banana-Bread

Oreo-Blondies

Oreo-Creamcheese-Cookies

Oreo-Creamcheese-Dessert

Oreo Ice Pops

 Oreo Trüffel

Osterhasen

Osterhasenkuchen

schokoladige Osternester

Pancakes mit Blueberry Sauce

Panna Cotta mit Blaubeersauce 

Peaches´n´Cream Cheesecake

Peanutbutter Cookies

Pestoschnecken

Pflaumen-Dreispitz

Pflaumen-Zimtschnecken-Cobbler

Pina Colada Kuchen

Pinata Torte

Pistazientörtchen

Puddingkuchen 

großer Pumpkin Chocolate Chip Cookie

Red Berrys Cake

Rhabarberbrot

Rhabarbergittertarte

Rhabarbersemifreddo

Ricotta mit Erdbeeren

 Schneckchentrio

Schoko-Karamell-Cookies

schokoladigen Schokokuchen

Schokotartelettes mit betrunkener Sahne

italienische Schokotorte

Schokotraum

weißes Schokoladenmousse mit Tonkabohne

Simits (türkische Sesamringe)

Amerikanische Softbretzels

Spekulatiuskuchen

Melie´s Stollen

Schummelstollen

Streusel Kürbisschnitte

Streusel-Rührkuchen mit Erdbeer-Rhabarberfüllung 

Studenten-Kapsel

Creme Praline Tarte

Tiramisu Dip

Valentins Cupcake

Valentins Herzbrezeln

 Weihnachtspralinen

Weizenkleie-Honig-Brot

White Cake 

Windbeutelkranz mit Früchten auf Lemon Curd-Sahne 

Zimtbällchen

Die ultimativen Zimtschnecken

 Oma´s Zimtschneckenkuchen

Zimtschneckenpie

schnelle Zimtkringel

schnelle Zimt-Schnitten

Zimtstern Weihnachtskuchen

Zitronen-Blaubeer Törtchen 

Zitronenschnitten

süßes Zupfbrot

schokoladige Zwetschgenmuffins

 Zwetschgendatschi mit Amarettini-Streusel