Gebäck und Dessert

gefüllte Kokosschnitte

21.05.2018 15:55

Fast so schnell wie sie gebacken sind, werden sie auch gegessen sein. Leckeres Gebäck muss nicht immer aufwendig zubereitet und gebacken werden, was euch dieses Rezept ganz wunderbar zeigen wird. Bei diesem Kuchen gefällt mit die leichte Säure der schwarzen Johanissbeerfüllung die mit einer süßen Kokosbaiser getoppt wird besonders gut. 

Zutaten für eine 20x24 cm Backform: 

100 g Butter 

100 g Mehl 

100 g + 75 g Zucker 

85 g + 50 g grobe Kokosflocken 

3 Eier, Eigelb und -weiß getrennt 

150 g schwarze Johannisbeermarmelade 

Zubereitung: 

Für den Boden das Mehl mit 100 g Zucker und 85 g Kokosflocken in eine Schüssel geben und gut miteinander vermischen. Nun die Butter in Stückchen zugeben und von Hand zu Krümmel verarbeiten, die Eigelb zugeben und alles zu einem mürben Teig verkneten. Die Backform komplett mit Backpapier auskleiden, den Teig hineingeben und von Hand zu einem gleichmäßig dicken Boden ausformen. Für das Kokosbaiser die Eiweiß in einer hohen Schüssel mit Hilfe der Schneebesen des Handrührgerätes steif schlagen. Die 75 g Zucker nach und nach in den Eischnee einrieseln lassen und zu einer cremigen Masse aufschlagen, zuletzt die 50 g grobe Kokosflocken vorsichtig unterheben. Die schwarze Johanissbeermarmelade auf dem Boden gleichmäßig verstreichen, dann mit dem fertigen Kokosbaiser bedecken und im vorgeheizten Backofen in der mittleren Schiene bei 180°C Ober-/Unterhitze in 25 Minuten goldgelb aufbacken. Den Kuchen nach dem Backen komplett auskühlen lassen, dann vorsichtig mit dem Backpapier aus der Form heben, in gleichmäßige Streifen schneiden und servieren.      

Quark-Rhabarber-Omelette

22.04.2018 17:58

Nun schießen die meist roten Stangen mit ihren riesigen Blättern kreuz und quer aus dem Boden, die Rede ist natürlich vom Rhabarber. Er gehört wie der Spargel und die Erdbeeren einfach zum Frühling dazu und erfrischt mit seinem säuerlichen Aroma einfach herrlich. Bisher ist er bei mir zu meist in Kuchen verbacken worden, wanderte als Duettpartern in die Marmelade oder wurde zu leckerem Sirup verkocht. Heute bekommt Ihr von mir ein Rezept wo er gemeinsam mit Quark zu einem locker luftigen Omelette verbacken wird. Ich hoffe dieses Gebäck mundet und erfrischt euch genau so toll wie mich. 

Zutaten für 2 Personen: 

250 g Rhabarber, geschält und in 1 cm starke Stücke geschnitten 

15 g Butter 

1 EL Honig 

1/2 Vanilleschote, Mark heraus gekratzt 

2 Eier, getrennt  

50 g Zucker

125 g Magerquark 

50 g Creme fraiche 

25 g Speisestärke 

1/2 Zitrone, Schalenabrieb und Saft davon

15 g Butterschmalz 

etwas Puderzucker

Zubereitung: 

Die Butter in einer Pfanne von ca. 23 cm Durchmesser schmelzen, den Rhabarber mit der ausgekratzten Vanilleschote zufügen und bei mittlerer Hitzezufuhr für 6-8 Minuten andünsten. Den Honig kurz vor Garzeitende zugeben und den Rhabarber damit glasieren, aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. In der Zwischenzeit für die Omelettemasse die Eiweiße mit Hilfe der Schneebesen des Handrührgerätes steif schlagen, dann den Zucker einrieseln lassen und unterrühren. In einer anderen Schüssel den Magerquark mit Creme fraiche, Speisestärke, beiden Eigelb, Vanillemark, Zitronensaft und -abrieb hinein geben und mit den benutzten Schneebesen glatt rühren. Nun das steif geschlagene Eiweiß in zwei Portionen vorsichtig mit Hilfe eines Teigschabers unterheben. Das Butterschmalz in der Pfanne vom Rhabarber schmelzen und die Quarkmasse zügig hinein gleiten lassen. Zuletzt den beiseite gestellten Rhabarber klecksweise auf der Masse in der Pfanne verteilen und alles im vorgeheizten Backofen bei 200° C Ober-/Unterhitze in ca. 20 Minuten goldgelb und lufitg aufbacken. Das fertige Quark-Rhabarber-Omelette für ca. 10 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen, dann mit Puderzucker bestäuben und servieren.      

Blaubeerschleifen

11.04.2018 17:33

Ihr möchtet etwas leutend farbiges an Gebäck das auch noch schnell fertig ist, tja dann seid ihr mit diesem Rezept für Blaubeerschleifen genau richtig. Das tolle daran ist, dass sie jederzeit gebacken werden können, da ich für die Füllung einfach Tiefkühlfrüchte nehme, dann noch eine Rolle Blätterteig und fast haben wir schon die Schleifen im Ofen. Also auf was wartet Ihr noch, schnell die Zutaten kaufen gehen und ab in die Küche :-)

Zutaten für 7 Stück:

1 Rolle Blätterteig  

120 g TK-Blaubeeren 

25 g Zucker

3/4 TL Speisestärke 

1/4 TL Zimt 

Msp. gemahlene Nelke 

1 EL Orangensaft 

50 g gehackte Mandeln 

Zubereitung: 

Für die Füllung die gefrorene Blaubeeren mit dem Zucker, Speisestärke, Zimt, Nelke und Orangensaft in einen Topf geben und gut vermengen. Nun alles zum Kochen bringen und für ca. 2 Minuten unter stetigen Rühren sprudelnd kochen lassen, beseite stellen und etwas abkühlen lassen. Sobald die Fruchtfüllung abgekühlt ist, den Blätterteig entrollen und die Fruchtfüllung gleichmäßig auf der unteren Hälfte des Teiges verteilen. Mit ca. 2/3 der gehackten Mandeln bestreuen und die blanke Seite des Teiges über die Füllung nach unten klappen, etwas andrücken. Den gefüllten Blätterteig nun in 7 gleichbreite Streifen schneiden und vorsichtig wie auf dem Bild zu sehen zu Schleifen formen. Diese auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit den restlichen gehackten Mandeln bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze in ca. 15 Minuten goldgelb aufbacken.      

Honeycomb-Kuchen

18.03.2018 12:52

Das heutige Rezept für einen Kuchen erinnert eher mehr an Zusammensetzen und Basteln als an das Backen selbst :-) 

Bei diesem Kuchen wird fertiger Blätterteig in Streifen geschnitten, fruchtig mit Kirschen gefüllt und daraus drei schneckenartige Böden geformt. Zuletzt werden sie dann noch mit etwas Pudding zwischen den Schichten zusammen gehalten und dick mit Schokolade eingehüllt. Wie er zu seinem Namen kam kann man sich ja schon fast den denken, wenn man ihn mal so anschaut erinnert er doch sehr an die Struktur von einem Bienenstock und süß ist er fast allemal genau so.

Zutaten für 1 Kuchen: 

2 Packungen Blätterteig 

1 1/2 Glas Sauerkirschen, gut abgetropft

25 g Zucker 

1 TL Zimt 

1 Eigelb 

400 ml Milch 

1 Päckchen Vanillepuddingpulver 

1 Becher Kuchenglasur  

Zubereitung: 

Die zwei Rollen Blätterteig entrollen, jede Rolle längs in 6 gleichgroße Streifen teilen und bei Zimmertemperatur für ca. 5 Minuten ruhen lassen. Nun die Kirschen nebeneinander an der unterenen Teigkante jedes Streifens platzieren, dabei am Anfang und Ende ca. 1 cm frei lassen. Den Teiglappen über die Kirschen schlagen, gut verschließen und aus je 4 Strängen eine Teigschnecke auf zwei mit Backpapier belegte Bleche formen. Dabei darauf achten das die Naht nach unten gelegt wird und die Enden gut miteinander verbunden sind. Den Zucker mit dem Zimt mischen, das Eigelb mit etwas Wasser verquirlen, die Teigschnecken gleichmäßig damit bepinseln und mit der Zimt-Zuckermischung bestreuen. Die Backbleche nacheinander im vorgeheizten Backofen bei 220°C Ober-/Unterhitze in ca. 20-25 Minunten goldgelb aufbacken, herausnehmen und komplett auskühlen lassen. In der Zwischenzeit den Pudding nach Packungsanweisung zubereiten, jedoch hierfür nur 400 ml Milch nehmen, mit Klarsichtsfolie abdecken und komplett auskühlen lassen. Sobald alles gut ausgekühlt ist, den Pudding nochmals mit einem Schneebesen etwas aufrühren und ca. 1/3 der Masse auf eine der Schnecken geben und glatt streichen. Diesen Vorgang noch zweimal wiederholen und den fertig aufgeschichteten Kuchen für ca. 30 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen. Zuletzt die Kuchenglasur nach Packungsanweisung schmelzen und je nach gewünschter Menge auf der Oberfläche verteilen, dabei ruhig etwas ringrum am Rand runterlaufen lassen. Den Honeycomb-Kuchen entweder sofort servieren oder bis zum Auftischen im Kühlschrank lagern und dann die Ahh´s und Ohh´s der Gäste in Empfang nehmen ;-)  

herzliche Blätterteigblumen

07.02.2018 17:39

Exakt heute in einer Woche haben wir schon wieder den Tag der Verliebten für dieses Jahr bevorstehen. Zu dieser Gelegenheit möchte ich euch natürlich auch mal wieder mit einem einfachen und schnellen Rezept für eine süße Nascherei beglücken. Natürlich passen diese herzliche Blätterteigblumen nicht nur zu Valentinstag sondern auch zu Geburtstägen, Mädelsabende, gesellige Runden oder als süße Überraschung für Zwischendurch ganz toll. 

Zutaten für 15 Stück:

1 Rolle Blätterteig 

etwas rote Marmelade 

Puderzucker zum Bestäuben 

Zubereitung: 

Den Blätterteig entrollen und diesen dann in 15 Quadrate von je ca. 8 cm x 8 cm teilen. Nun mittig einen Klecks von ca. 1/2 TL Marmelade  auf jedes Teigquadrat setzen und etwas glatt streichen. Alle vier ecken des Quadrates gleichmäßig zur Mitte nehmen, etwas zusammen drücken und die Nähte glatt streichen, jedes Teigstück etwas rund formen und mit der zusammengeschlagenen Seite nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Jedes der Teigkreise jeweils 8 Mal zu 2/3 einschneiden, nun einen der Einschnitte mit der rechten und linken Hand nehmen und jeweils rechts und links um eine viertel Drehung bewegen, etwas aneinander drücken. Diese Ausformung pro Blütte insgesamt viermal ausführen bis man dann vier Herzchen erhalten hat. Die herzliche Blätterteigblumen im vorgeheizten Backofen bei 220°C Ober-/Unterhitze in ca. 15 Minuten goldgelb aufbacken, auskühlen lassen und vor dem Servieren mit etwas Puderzucker bestäuben. 

versunkener Birnenkuchen

10.01.2018 17:17

Ich probiere mich immer sehr gerne an Neuem und auch besonderen Rezepten aus, hier ist mir mal wieder eins davon über den Weg gelaufen. Und zwar eins für einen Birnenkuchen, dabei ist der Clue das die Birnen als ganzes in den Teig gebacken werden. Sieht nicht nur optisch schön aus, auch schmeckt er sehr fein durch den nussigen Rührteig mit einem schönen dicken Stück saftiger Birne. Diejenigen die schon meinen Bratapfelkuchen ausprobiert und fleißig nach gebacken haben, werden mit diesem Rezept sicher auch Freude haben. 

Zutaten für eine 25 cm Kastenform: 

3 Birnen

75 g Zucker 

750 ml Wasser 

200 g Walnusskerne 

15 g Kakaopulver 

220 g Butter, weich 

80 g Honig

110 g brauner Zucker

4 Eier 

320 g Mehl 

1 TL Zimt 

4 TL Backpulver

etwas Puderzucker

Zubereitung:

Zuerst die Birnen mit dem Zucker und Wasser in einen Topf geben, zugedeckt zum Kochen bringen und diese bei mittlerer Hitzezufuhr weich garen. Aus dem Wasser nehmen und ca. 30 Minuten bei Raumtemperatur auskühlen lassen. Nun die Kastenform mit einem Blatt Backpapier auskleiden, für den Teig 140 g der Walnüsse im Multizerkleinerer fein hacken und beides beiseite stellen. Die Butter in eine Rührschüssel geben und mit Hilfe der Schneebesen des Handrührgerätes cremig aufschlagen. Den Honig mit braunen Zucker zugeben und alles gut miteinander verrühren, die Eier einzelnd unterrühren. In einer anderen Schüssel das Mehl mit Kakaopulver, Zimt, Backpulver und den gehackten Walnüssen mischen und zu dem Butter-Eier-Gemisch geben und zu einem glatten Teig verrühren. Den fertigen Teig in die vorbereitete Kastenform füllen, mit einem Löffel drei gleichgroße Vertiefungen mit etwas Abstand zueinander machen und die abgekühlte Birnen vorsichtig hinein setzen. Zuletzt die über gebliebenen ganze Walnüsse gleichmäßig auf dem Teig verteilen und den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze im unteren Drittel in ca. 45 Minuten goldgelb backen, Stäbchenprobe durchführen. Den versunkenen Birnenkuchen komplett in der Kastenform auskühlen lassen, dann vorsichtig am Backpapier herausnehmen und dieses komplett ablösen, den Kuchen mit etwas Puderzucker bestäuben und servieren.     

Trio-Scones

07.01.2018 11:57

Scones werden vor allem sehr gerne zur Tea Time auf der britischen Insel gereicht, hier sind sie dann eben naturbelassen und werden mit etwas Butter und Marmelade verköstigt. Dieses Rezept hier, wo ich doch nur all zu gerne mit euch teilen möchte, hat mal wieder eine kleine Portion Amerika in sich stecken und werden eben mit Schokochunks, Karamellstücken und Nüssen gebacken. Ich finde es eine sehr feine Kombination, erinnert ein wenig an einen leckeren Schokoriegel und doch sind die Gebäckstücke außen leicht knusprig und innnen ganz zart und fluffig. Nun hoffe ich einfach, dass euch die Trio-Scones genau so wie mir munden und ebenso auf der Zunge zergehen. 

Zutaten für 8 Stück: 

250 g Mehl 

25 g Zucker

1 Päckchen Backpulver 

1/4 TL Salz 

75 g kalte Butter, in Stücke geschnitten 

1 Ei 

120 ml Sahne 

10 Stück Karamellbonbons (z. Bsp. MuhMuhs), grob gehackt

100 g Chocolate Chunks, Zartbitter oder Vollmilch je nach gewünschter Süße  

65 g Pecan- oder Walnüsse, grob gehackt 

Zubereitung: 

Zuerst das Mehl mit Zucker, Backpulver und Salz in eine Schüssel geben und gut miteinander vermengen. Nun die Butterstücke dazu geben und diese mit Hilfe der Fingerspitzen zu feinen Krümmeln mit der Mehlmasse verbinden. Dann das Ei mit der Sahne zugeben und mit einer Gabel zu einem etwas klebrig weichen Teig verarbeiten. Zuletzt die Karamellstücke mit Chocolate Chunks und gehackten Nüssen zufügen und etwas unterarbeiten, dann den Teig auf die Arbeitsfläche geben und nochmals etwas durchkneten, damit sich Leckerlies gut mit dem Teig verbinden. Die Arbeitsfläche leicht mehlen und den Teig darauf zu einem ca. 15 cm großen Rohling ausbreiten, in 8 gleichgroße Kuchenstücke teilen und diese mit etwas Abstand zueinander auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Die Trio-Scones im vorgeheizten Backofen bei 200° Ober-/Unterhitze in ca. 20 Minuten goldgelb aufbacken, diese entweder noch warm oder auch komplett ausgekühlt mit einer Tasse Kaffe, heißen Schokolade oder einem Glas Milch genießen.   

Toffifee im Schlafrock

08.12.2017 19:08

Ihr braucht noch eine schnelle leckere Idee für den Mädelsabend, Kafferunde, für Zwischendurch oder etwa als kleinen Powerboost??? 

Na da seid Ihr hier bei mir mit diesem Rezept genau an der richtigen Stelle gelandet! 

Alles was Ihr hierzu braucht ist gerade mal eine Packung Blätterteig, 14 + 1 Stück Toffifee, einen warmen Backofen und minimale Zeitaufwendung und schon habt ihr eine Portion leckere Toffifee im Schlafrock :-) 

Zutaten für 14 Stück:

1 Packung Blätterteig 

1 Packung Toffifee 

etwas Puderzucker 

Zubereitung: 

Zuerst den Backofen auf 220° Ober-/Unterhitze vorheizen und eins der Toffifee zur Qualitätskontrolle verspeisen! Als nächstes den Blätterteig entrollen und auf ein Blech legen, dann horizontal auf die Hälfte des Teiges die Toffifee in zwei Reihen zu je 7 Stück und mit etwas Abstand ringsrum mit der Schokofläche nach unten platzieren. Nun den Teig um die Toffifee mit Hilfe eines Pinsels mit etwas Wasser befeuchten, die unbelegte Hälfte des Teiges gleichmäßig über die Pralinchen legen, etwas fest drücken und in gleichmäßige Quadrate schneiden. Diese gleichmäßig auf dem Backpapier verteilen und im Backofen in 12-15 Minuten goldgelb aufbacken. Vor dem Servieren etwas auskühlen lassen, dann mit Puderzucker bestäuben, auf einen Teller setzen und eins nach dem anderen vernaschen.    

Schummelstollen

29.11.2017 17:42

Nun sind es nur noch ein paar Tage hin und schon haben wir den ersten Advent anstehen. Wie es wohl jedem so ergeht, steht die vorweihnachtliche Zeit immer sehr spontan vor der Tür und erst da fällt einem noch ein das ja noch Stollen, Plätzchen und all die anderen Weihnachtsleckereien gemacht werden sollten. Jedoch ist es ja so, dass so ein Stollen einfach gerne seine Zeit hätte um ordentlich zu ziehen, damit die Aromen eben ihren entsprechenden Geschmack entfalten können. Vielleicht hat sich ja auch von euch jemand schon an dem Rezept von Melie´s Stollen  ausprobiert, dieser ist wirklich sehr lecker und brauch gerade mal 1 bis 2 Wochen Zeit zum Ziehen, vielleicht klappt dieser ja noch so Richtung Heilig Abend. Natürlich möchte ich euch jetzt nicht einfach mit leeren Händen dastehen lassen, deswegen gibt von mir heute ein Rezept für einen Schummelstollen. Dieser ist voll gepackt was eben so ein Stollen in sich halt, also mit Rosinen, Haselnüssen, Zimt und Marzipan. Doch das tolle daran ist, dass er innerhalb von 1 Stunde zubereitet und gebacken ist und wenn man es nicht erwarten kann auch noch etwas warm vom Blech weg gegessen werden kann. Nun genug der Worte und schnell her mit dem Rezept.... 

Zutaten für 1 Stollen á 30 cm:

300 g Mehl 

1 Päckchen Backpulver 

75 g + 1 gehäuften EL Zucker 

2 Päckchen Vanillezucker 

150 g Magerquark 

90 ml + etwas Milch 

90 ml neutrales Öl 

75 g weiche Butter 

200 g Marzipan 

100 g Haselnüsse, grob gehackt 

75 g Citronat 

150 g Rosinen 

1 Fläschen Rumaroma 

1 TL Zimt 

Puderzucker 

Zubereitung: 

Für den Teig das Mehl mit Backpulver, 75 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker und einer Prise Salz in eine Schüssel geben und alles gut miteinander vermengen. Nun den Magerquark mit Milch und Öl zugeben und mit Hilfe der Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten geschmeidigen Teig verarbeiten. Diesen auf einer bemehlten Arbeitsfläche geben, nochmals kurz von Hand durchkneten und dann mit dem Wellholz zu einem Rechteck von 60x30 cm ausrollen. Die weiche Butter gleichmäßig auf der Teigplatte verstreichen, den Marzipan mit einer groben Reibe gleichmäßig darüber raspeln und etwas andrücken, den Teig in der Mitte halbieren, sodass zwei Rechtecke von 30x30cm entstehen. Für die Füllung in einer Schüssel die Haselnüsse mit dem gehäuften Löffel Zucker, Vanillezucker, Citronat, Rosinen, Rumaroma und Zimt gut vermengen und gleichmäßig auf den beiden Teigquadraten verteilen. Jedes Teigquadrat von einer Seite her fest aufrollen, die Enden etwas andrücken und nebeneinander auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und etwas andrücken. Nun die Oberfläche mit etwas Milch rundum bepinseln, jeweils fünfmal schräg leicht einschneiden und den Stollen im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze in 30 Minuten goldgelb aufbacken, eventuelle 5-10 MInuten vor Ende der Backzeit mit Alufolie abdecken. Den fertigen Schummelstollen etwas auskühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben und scheibchenweise vernaschen. 

Der Schummelstollen sollte innerhalb von 2 Tagen vernascht werden, da er sonst zu trocken wird und nicht mehr all zu gut schmeckt. 

Spekulatiuskuchen

19.11.2017 12:11

So richtig nehme ich es noch nicht wahr, aber die Adventszeit steht schon sehr greifbar vor der Tür. Gefühlt war vor kurzem noch der Herbst da, dann hatten wir Anfang des Novembers und nun sollte man sich schon so allmählich Gedanken darüber machen, was man den so für die Adventssonntage leckeres an Plätzchen backen möchte. Was für mich ganz klar zu der weihnachten Zeit gehört sind leckere Süßigkeiten wie Dominosteine, Lebkuchen, Marzipankartoffeln und Spekulatius. Wie der Name des Rezeptes schon verrät, hat dieser Kuchen einen ganz klaren Geschmack für mich und zwar nach leckeren Spekulatius. Hier erwartet euch ein saftiger würziger Kuchenteig mit knusprigen Streusel, fein gehobelten Mandelblättchen und natürlich Zimt :-) Vielleicht findet ja auch bei euch an einem Adventssonntag zwischen den ganzen Plätzchen dieser Spekulatiuskuchen noch ein Plätzchen auf der Kaffeetafel. 

Zutaten für ein Blech ca. 20 cm x 24 cm:

250 g + 60 g Mehl 

100 g + 100 g Muscovado-/Mascobadozucker (alternativ brauner Zucker) 

1/4 TL + 1/2 TL Salz 

2 TL + 2 TL Zimt 

40 g Butter 

1 TL Natron 

1/2 TL Muskatnuss 

1/4 TL gemahlene Nelke 

240 g Hokkaidopüree*

120 ml neutrales Öl 

60 ml Ahornsirup 

60 ml Milch 

50 g Mandelblättchen 

etwas Puderzucker 

Zubereitung: 

Für die Streusel die 60 g Mehl mit 100 g Muscovadozucker, 1/4 TL Salz und 2 TL Zimt in eine kleine Schüssel geben und gut miteinander vermischen. Nun die Butter in Stücke zufügen und von Hand zu zarten Streusel verkneten, bis zum Weiterverarbeiten im Kühlschrank ruhen lassen. Nun für den Teig die 250 g Mehl mit 1/2 TL Salz, 2 TL Zimt, Natron, Muskatnuss und Nelke in eine Rührschüssel geben und alles gut vermengen. In einer anderen Schüssel das Hokkaidopüree mit 100 g Muscovadozucker, Öl, Ahornsirup und Milch mit Hilfe eines Schneebese alles gut miteinander verrühren. Diese Mischung nun zu der Mehlmischung geben und mit Hilfe eines Teigschabers eben nur so lange miteinander vermengen bis ein dicker Teig entstanden ist. Das Backblech gut fetten und den Teig darin gleichmäßig verstreichen, die Streusel aus dem Kühlschrank nehmen und gleichmäßig über den Teig verteilen. Zuletzt die Mandelblättchen über die Streusel sprenkeln und im vorgeheizten Backofen bei 175°C Ober-/Unterhitze in 30 Minuten goldgelb backen, Stäbchenprobe durchführen. Den Spekulatiuskuchen komplett auskühlen lassen, dann in gleichgroße Rechtecke schneiden und aus dem Blech lösen, auf eine Platte geben und mit etwas Puderzucker bestäuben.    

* Hokkaidopüree: Den Kürbis in grobe Stücke schneiden und mit etwas Wasser in einem Topf mit passenden Deckel für 25 Minuten dämpfen. Mit Hilfe einer Gabel prüfen ob der Kürbis weich ist, dann mit einem Stampfer zu Püree verarbeiten und vor der Weiterverarbeitung komplett auskühlen lassen. Das über gebliebene Püree kann super eingefroren werden und für das nächste Backen oder als Suppe verarbeitet werden. 

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Inhaltsverzeichnis 

Fünfer-Topping-Brot

lockerluftige Ananas

Aperol Spritz zum Löffeln

Apfelbrot

Südtiroler Apfelstrudel

Apfel-Käsekuchen-Schnitte

 Apfelkuchen mit Sahnehaube

New York Apfelmuskuchen

Apple Pie

Apfelzimtschnecke

chewy Applecookies

Apfelküchlein mit Zimt-Zucker-Kruste

Apfel-Crumble-Muffins

Bananenkuchen mit Rumfrosting

Bananen-Toffeetorte

Beerengrütze mit Vanille-Joghurt

versunkener Birnenkuchen

Birthday-Surprise

herzliche Blätterteigblumen

 gefüllte Blätterteigmuffins

Blaubeer-Kokos-Schnitten

Sonntags-Blaubeerkuchen

Blaubeerschleifen

Blueberry Cupcakes

Bratapfelkuchen

Bratapfeltürmchen

Brombeer-Apfel-Crumble

 Brot nach Art der Cheesecake Factory

Brownie auf Cookie (Brookie)

Brownie Bars

Brownie Bites

Brownietorte mit Macarponecreme und Fruchtspiegel

Brownie-Parfait

Carrot Cake

Cheesecake-Törtchen mit Punschkirschen

New York Cheesecake Dessert

gigantischer Chocolate Chip Cookie

Cinnamon Roll

Clementinen-Mohn-Kuchen

Cranberrykuchen

fixe Donauwelle

Mini-Doughnuts

Zimt-Doughnuts

Duettschnitte

Erdbeer-Galette

amerikanische Erdbeer-Pie

fluffiger Kuchen mit doppelten Zimtstreuseln

Foccacia

Fondant au Chocolat

French Toast mit Blaubeersauce

Geburtstagskuchen

herbstlicher Gewürz-Schoko-Kuchen

Gewürzkuchen Winterzauber

Granatapfel-Schoko-Duett

Himbeertürmchen

Honeycomb-Kuchen

Honigeistörtchen mit Nougat

gefüllte Honigschnitten

salzige Karamell-Cupcakes

magischer Karamell-Schoko-Kuchen

Karottencookies

Käsesahnedessert in knackiger Schale

Kissenbrot

 hauchdünnes Knäckebrot

Kokos Pie

gefüllte Kokosschnitte

knuspriges Kräuterbaguette

Krümelmonsterkuchen

saftiges Kürbisbrot

Kürbis Frischkäsekuchen (herbstliches 3-Gänge-Menü)

Limetten Cheesecake Semifreddo

Lotus-Keksdessert

No Bake Mandarinen-Zitronen-Torte

 No-bake Rocher-Cheesecake

Mandel-Panna-cotta mit Zimtpflaumen

Marzipanhappen

Milchreiskuchen

Oma´s Mohn-Streuselkuchen

Monkey Bread

schnelles Monkeybread

karamellige Nussquadrate

Oreo-Banana-Bread

Oreo-Blondies

Oreo-Creamcheese-Cookies

Oreo-Creamcheese-Dessert

Oreo Ice Pops

 Oreo Trüffel

Osterhasen

Osterhasenkuchen

schokoladige Osternester

Pancakes mit Blueberry Sauce

Panna Cotta mit Blaubeersauce 

Peaches´n´Cream Cheesecake

Peanutbutter Cookies

Pestoschnecken

Pflaumen-Dreispitz

Pflaumen-Zimtschnecken-Cobbler

Pina Colada Kuchen

Pinata Torte

Pistazientörtchen

Puddingkuchen 

großer Pumpkin Chocolate Chip Cookie

Red Berrys Cake

Rhabarberbrot

Rhabarbergittertarte

Rhabarbersemifreddo

Quark-Rhabarber-Omelette

Ricotta mit Erdbeeren

Trio-Scones

 Schneckchentrio

Schoko-Karamell-Cookies

schokoladigen Schokokuchen

Schokotartelettes mit betrunkener Sahne

italienische Schokotorte

Schokotraum

weißes Schokoladenmousse mit Tonkabohne

Simits (türkische Sesamringe)

Amerikanische Softbretzels

Spekulatiuskuchen

Melie´s Stollen

Schummelstollen

Streusel Kürbisschnitte

Streusel-Rührkuchen mit Erdbeer-Rhabarberfüllung 

Studenten-Kapsel

Creme Praline Tarte

Tiramisu Dip

Toffifee im Schlafrock

Valentins Cupcake

Valentins Herzbrezeln

 Weihnachtspralinen

Weizenkleie-Honig-Brot

White Cake 

Windbeutelkranz mit Früchten auf Lemon Curd-Sahne 

Zimtbällchen

Die ultimativen Zimtschnecken

 Oma´s Zimtschneckenkuchen

Zimtschneckenpie

schnelle Zimtkringel

schnelle Zimt-Schnitten

Zimtstern Weihnachtskuchen

Zitronen-Blaubeer Törtchen 

Zitronenschnitten

süßes Zupfbrot

schokoladige Zwetschgenmuffins

 Zwetschgendatschi mit Amarettini-Streusel